Heute geht es um etwas Unsichtbares

Inflation für Rentner


Keine Bange, es geht nicht um Radioaktivität oder Corona-Viren. Es geht um Inflation (von lat. inflatio "Aufblähen", "Anschwellen"). Inflation bezeichnet in der Volkswirtschaftslehre eine allgemeine und anhaltende Erhöhung des Preisniveaus von Gütern und Dienstleistungen (Teuerung), gleichbedeutend mit eine Minderung der Kaufkraft des Geldes.

Bei vielen Zentralbanken gehört die Wahrung der Preisniveaustabilität zum vorrangigen Auftrag, wobei eine leichte Teuerung als Abgrenzung zur gegenteiligen Deflation ausdrücklich erwünscht ist. So strebt etwa die europäische Zentralbank (EZB) an, die Inflationsrate durch ihre Geldpolitik mittelfristig unter, aber nahe 2 % zu halten. (Quelle wikipedia.org)

Die aktuelle Preissteigerungsrate in Deutschland liegt bei 2,3 %. (Quelle: statista.de). Grund für diesen Anstieg der Inflation sind vor allem die Energiepreise, die gegenüber Juni 2020 um 9,4 % zulegten. Gründe dafür sind die globale Konjunkturbelebung, die eine Nachfrage nach Öl steigen lässt und die CO2 Abgabe, die seit Anfang 2021 in Deutschland eine Abgabe von 25. EUR je ausgestoßene Tonne CO2 vorsieht.

Wie wird die Inflationsrate vom Statistischen Bundesamt ermittelt?

Es wird ein gewichteter Warenkorb aus ca. 650 Gütern und Dienstleistungen erstellt und jeden Monat werden bundesweit über 300.000 Erhebungen durchgeführt wie sich die Preise im Vergleich zum Vormonat entwickelt haben. Dieser Warenkorb gilt für alle Bürger gleich. Die „fühlte“ Inflation (also die individuelle Inflation) wird sich für jeden anders anfühlen, da jeder ein anderes Konsumverhalten hat. Die persönliche Inflation kann über den folgenden Link berechnet werden.

https://service.destatis.de/inflationsrechner/

Was bedeutet Inflation konkret?

Heute legt jemand 100.000,- EUR Geld unter sein Kopfkissen und nächstes Jahr kann man dafür nur noch für 97.751,71 EUR einkaufen. Nach 10 Jahren nur noch für 79.660,62 EUR, oder man muss 125.532,55 EUR in die Hand nehmen um sich etwas für 100.000,- EUR nach heutigem Wert kaufen zu können.

Betroffen sind auch Rentner, die sich häufig durch die jährlichen Rentenanpassungen in Sicherheit fühlen. Rein statistisch gesehen gab es z. B. im Zeitraum von 1992 bis 2015 nur acht Jahren in denen die Renten real gestiegen sind. Im Umkehrschluss 15 Jahren in denen die Renten real gefallen sind (Quelle: Helvetia Akademie).Bei vielen Zentralbanken gehört die Wahrung der Preisniveaustabilität zum vorrangigen Auftrag, wobei eine leichte Teuerung als Abgrenzung zur gegenteiligen Deflation ausdrücklich erwünscht ist. So strebt etwa die europäische Zentralbank (EZB) an, die Inflationsrate durch ihre Geldpolitik mittelfristig unter, aber nahe 2 % zu halten. (Quelle wikipedia.org)

Die aktuelle Preissteigerungsrate in Deutschland liegt bei 2,3 %. (Quelle: statista.de). Grund für diesen Anstieg der Inflation sind vor allem die Energiepreise, die gegenüber Juni 2020 um 9,4 % zulegten. Gründe dafür sind die globale Konjunkturbelebung, die eine Nachfrage nach Öl steigen lässt und die CO2 Abgabe, die seit Anfang 2021 in Deutschland eine Abgabe von 25. EUR je ausgestoßene Tonne CO2 vorsieht.

Wie wird die Inflationsrate vom Statistischen Bundesamt ermittelt?

Es wird ein gewichteter Warenkorb aus ca. 650 Gütern und Dienstleistungen erstellt und jeden Monat werden bundesweit über 300.000 Erhebungen durchgeführt wie sich die Preise im Vergleich zum Vormonat entwickelt haben. Dieser Warenkorb gilt für alle Bürger gleich. Die „fühlte“ Inflation (also die individuelle Inflation) wird sich für jeden anders anfühlen, da jeder ein anderes Konsumverhalten hat. Die persönliche Inflation kann über den folgenden Link berechnet werden.

https://service.destatis.de/inflationsrechner/

Was bedeutet Inflation konkret?

Heute legt jemand 100.000,- EUR Geld unter sein Kopfkissen und nächstes Jahr kann man dafür nur noch für 97.751,71 EUR einkaufen. Nach 10 Jahren nur noch für 79.660,62 EUR, oder man muss 125.532,55 EUR in die Hand nehmen um sich etwas für 100.000,- EUR nach heutigem Wert kaufen zu können.

Betroffen sind auch Rentner, die sich häufig durch die jährlichen Rentenanpassungen in Sicherheit fühlen. Rein statistisch gesehen gab es z. B. im Zeitraum von 1992 bis 2015 nur acht Jahren in denen die Renten real gestiegen sind. Im Umkehrschluss 15 Jahren in denen die Renten real gefallen sind (Quelle: Helvetia Akademie, auch für die beigefügte Grafik).

 
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